Nachdem wir uns im letzten Artikel intensiv mit der wechselvollen Geschichte von Gerasdorf und Süßenbrunn beschäftigt haben, richten wir den Blick heute auf jene Bewohner, die diese Landschaften seit Jahrtausenden prägen. Das Europäische Ziesel (Spermophilus citellus) ist im Regionalpark DreiAnger stark vertreten. Es gibt zahlreiche Orte wo es im Sommer nur so wuselt.
Diese kleinen süßen Nager haben die Fähigkeit, jedes Herz im Sturm zu erobern. Die Biologie und das verhalten dieser Tiere ist komplex und faszinierend. Bei meinen umfangreichen Recherchen bin ich wieder auf äußerst spannende und abseits von wissenschaftlichen Studien kaum bekannt Details gestoßen. Ich hoffe eure Neugier damit geweckt zu haben und wüsche viel Spaß beim lesen!

Größe, Gewicht und Lebenserwartung
Das Europäische Ziesel ist ein zierliches Nagetier. Adulte Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von etwa 18 bis 23 Zentimetern, wozu noch ein circa 4 bis 7 Zentimeter langer, buschiger Schwanz kommt.
Das Gewicht ist jedoch kein Fixwert, sondern gleicht einer extremen, saisonalen Berg- und Talfahrt, die für das Überleben der Art essenziell ist:
- Frühjahr (nach dem Erwachen): Die Tiere starten mager in die Saison. Männchen wiegen oft nur 200 bis 250 Gramm, Weibchen sind mit 180 bis 220 Gramm noch zierlicher.
- Spätsommer (vor dem Winterschlaf): Durch intensive Nahrungsaufnahme verdoppeln die Tiere ihr Gewicht fast, um genügend Fettreserven anzulegen um über den Winter zu kommen. Männchen können dann stolze 400 bis 500 Gramm auf die Waage bringen.

In freier Wildbahn ist das Leben der Ziesel kurz und intensiv. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei gerade einmal 2 bis 4 Jahren. Nur wenige Individuen erreichen ein Alter von 5 Jahren, da die Sterblichkeit, insbesondere während des ersten Winterschlafs und durch Fressfeinde, enorm hoch ist.
Quellen zu diesem Abschnitt: Wikipedia [1], Dissertation Huber / Uni Wien [5]
Schutzstatus und die überraschende Wiener Bestandsentwicklung
In Österreich und International schaut es für das Ziesel nicht gerade rosig aus. Die zunehmende Zerstörung ihrer Lebensräume durch Verbauung und immer intensivere landwirtschaftliche Nutzung hat die Bestände in den letzten Jahrhunderten stark einbrechen lassen.
Europaweit gilt die Art laut IUCN (International Union for Conservation of Nature) als „vulnerabel“ (gefährdet), in der Roten Liste Österreichs wird sie sogar als „endangered“ (stark gefährdet) geführt. Zudem ist das Ziesel über die Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie der EU strengstens geschützt. Die Zerstörung ihrer Lebensräume durch landwirtschaftliche Intensivierung und Verbauung hat die Bestände im letzten Jahrhundert einbrechen lassen.

Umso erstaunlicher ist der Blick auf die offizielle Datenlage der Stadt Wien (MA 22). Während die Bestände europaweit schrumpfen, zeigt das langfristige Wiener Ziesel-Monitoring eine schöne Trendwende: Bei den großflächigen Erhebungen Anfang der 2000er-Jahre ging man noch von einem Wiener Gesamtbestand von etwa 4.500 bis 6.000 Individuen aus. Die umfassenden Monitoring-Berichte zeigten jedoch einen starken Anstieg auf rund 9.600 dokumentierte Baue bzw. Individuen. Dieser starke Zuwachs erlaubt den Fachgutachtern heute die vorsichtige Einschätzung, dass in Wien ein „durchaus günstiger Erhaltungszustand“ vorliegt. Wien trägt damit eine große Verantwortung für den Schutz dieser Art.
Quellen zu diesem Abschnitt: Naturschutzbund NÖ [2], Monitoringbericht MA 22 [4], IUCN Red List [6]
Verbreitung in Österreich
Das Europäische Ziesel ist ein klassischer Bewohner der eurasischen Steppen und bevorzugt kurzgrasige Trockenrasen. Österreich liegt am westlichsten Rand seines geschlossenen europäischen Verbreitungsgebietes. Hierzulande finden sich die Populationen ausschließlich in den trocken-warmen Tieflagen im Osten: im Burgenland, in Teilen Niederösterreichs (Marchfeld, Weinviertel, Wiener Becken) und in Wien.

Die Ziesel im Regionalpark DreiAnger und seinen Grenzflächen
Sowohl im Zentrum des Regionalparks als auch an seinen westlichen Schnittstellen konzentriert sich die pannonische Zieselpopulation auf spezifische Schlüsselbereiche:
- Das Bindeglied zum Bisamberg (Westgrenze): Dort, wo die Ausläufer des Regionalparks an den Bisamberg grenzen, befindet sich eines der wichtigsten Refugien der Region. Die großflächigen Lebensräume beherbergen über 2.000 dokumentierte Baue. Dieser fließende Übergang ist für den genetischen Austausch der Kolonien von hohem Wert.
- Die Rebenlandschaft Stammersdorf West: In den Weingärten westlich der Brünner Straße befindet sich ein bedeutendes Hauptvorkommen des Wiener Nordens. Die weiten Rieden bieten den Tieren einen idealen, offenen Lebensraum.
- Das Kerngebiet Van-Swieten-Kaserne & BOKU-Versuchsgelände: Dieses zusammenhängende Areal beiderseits der Stadtgrenze bildet das dichteste Ziesel-Gebiet in ganz Wien. Allein im Osten der Brünner Straße hinter der Kaserne wurden 4.765 Baue gezählt. Direkt angrenzend, auf den regelmäßig gemähten Versuchsflächen der BOKU nördlich der Sowinetzgasse, hat sich das Vorkommen in den letzten Jahren ebenfalls stark vergrößert.
- Der Golfplatz Süßenbrunn: Der permanent gepflegte und kurz gehaltene Rasen im Herzen des Parks bietet der Art optimale Bedingungen. Die offizielle Kartierung schätzt den dortigen Bestand auf ca. 600 Baue, was einer stabilen Dichte entspricht. Die Tiere zeigen sich vom täglichen Spielbetrieb unbeeindruckt.
- Der Gerasdorfer Badeteich: Ein eigenständiger Hotspot im östlichen Bereich hat sich entlang der weitläufigen Liegewiesen des Badeteichs etabliert. Die regelmäßig gepflegten Rasenflächen bieten den Erdhörnchen hervorragende Sichtachsen und optimale Bedingungen zur Nahrungssuche.
Quellen zu diesem Abschnitt: Wikipedia [1], Monitoringbericht MA 22 [4]

Fortpflanzung und Aufzucht: Nachwuchs im Ziesel-Bau
Nach dem langen Winterschlaf erwachen die Europäischen Ziesel im Frühjahr – meist im März oder April – und starten direkt in die Paarungszeit. Da die Saison für die kleinen Nagetiere kurz ist, muss alles recht schnell gehen.

- Tragzeit und Wurfgröße: Nach einer Tragzeit von nur etwa 25 bis 28 Tagen bringt das Weibchen unterirdisch im schützenden Nest meist 2 bis 6 Junge (selten auch mehr) zur Welt.
- Die ersten Wochen: Die winzigen Ziesel kommen nackt und blind auf die Welt. Sie sind völlig auf die Mutter angewiesen, die sie im tiefen Bau säugt und wärmt. Die Männchen sind an der Aufzucht übrigens nicht beteiligt.
- Der erste Ausflug: Nach etwa vier Wochen öffnen die Kleinen die Augen. Kurz darauf, ab Ende Mai, wagen sie sich das erste Ma aus dem schützenden Erdloch. Genau das sind die Momente, in denen man die verspielten Jungtiere wunderbar dabei beobachten kann, wie sie gemeinsam die Umgebung erkunden und neugierig die ersten Grashalme beknabbern.
- Aufbruch in die Unabhängigket: Die Familienzeit ist kurz. Schon wenige Wochen nach dem ersten Ausflug werden die Jungtiere selbstständig und müssen sich bis zum Spätsommer einen eigenen Bau graben sowie genügend Fettreserven für den nächsten Winterschlaf anfressen.

Männchen vs. Weibchen: Die feinen Unterschiede
Auf den ersten Blick sind die Geschlechter im Feld kaum zu unterscheiden, da beide das typische, gelbgraue, leicht gefleckte Rückenfell und die hellere Bauchseite tragen. Männchen sind im Schnitt merklich schwerer und kräftiger gebaut. Sie sind dominanter und zeigen ein ausgeprägteres Revierverhalten. Im Frühjahr sind sie die Ersten, die den Winterschlaf beenden, um die Territorien für die Paarungssaison abzustecken.
Quellen zu diesem Abschnitt: Wikipedia [1], Dissertation Huber / Uni Wien [5]

Verhaltensbiologie: Einblicke aus den wissenschaftlichen Studien
In Studien zum verhalten der kleinen Säuger, offenbart sich ein hochgradig getaktetes Leben, das stark von saisonalen Phasen gesteuert wird.
Futtersuche und Nahrung
Ziesel sind primär Pflanzenfresser, verhalten sich aber opportunistisch. Ihre Hauptnahrung besteht aus Gräsern, Kräutern, Samen und Knollen. Um den enormen Energiebedarf für den Winterschlaf zu decken, nehmen sie im Frühsommer gezielt tierisches Eiweiß zu sich. Insekten, Larven und Engerlinge werden ausgegraben und gefressen. Ihre Strategie bei der Futtersuche ist von permanenter Vigilanz (Wachsamkeit) geprägt: Kaum ein Bissen wird genommen, ohne dass der Kopf zur Absicherung angehoben wird.

Die Physiologie der Kältestarre: Leben am Gefrierpunkt
Der Winterschlaf des Ziesels ist keine bloße „Winterruhe“ (wie beim Eichhörnchen), sondern ein echter Torpor – eine physiologische Extremleistung. Wenn das Ziesel seinen Bau verriegelt, passiert im Körper Folgendes:
- Die Temperaturstürze: Die normale Körpertemperatur des Ziesels liegt bei etwa 37 °C bis 38 °C. Im tiefen Winterschlaf senkt das Tier seine Kerntemperatur drastisch ab – und zwar fast exakt auf die Umgebungstemperatur des Bodens. In Wien bedeutet das ein Absinken auf ca. 5 °C bis 7 °C.
- Herzschlag und Atmung im Zeitlupentempo: Der normale Puls von rund 300 bis 400 Schlägen pro Minute bricht auf 3 bis 5 Schläge pro Minute ein. Statt der üblichen schnellen Atmung führt das Ziesel oft nur noch einen einzigen Atemzug pro Minute aus. Der gesamte Stoffwechsel reduziert sich um 98 %.
Interessanterweise schlafen Ziesel nicht monatelang am Stück durch. Alle zwei bis drei Wochen wachen sie für wenige Stunden auf. Dabei fährt der Körper unter enormem Energieaufwand innerhalb kürzester Zeit wieder auf 37 °C hoch, um Stoffwechselabfälle abzubauen und Gehirnschäden vorzubeugen, bevor das Tier wieder einschläft.

Das Sommer-Paradoxon – Wo sind die Männchen?
Wer im Spätsommer durch den Regionalpark wandert, stößt auf ein scheinbares Paradoxon: Obwohl es im August und September in Wien oft noch drückend heiß ist, sind die ausgewachsenen Männchen bereits spurlos verschwunden. Sie beenden ihre oberirdische Aktivität oft schon Ende Juli und ziehen sich dauerhaft in ihre Baue zurück.
Wichtig zu wissen: Das bedeutet nicht, dass sie sofort in den echten Winterschlaf mit abgesenkter Körpertemperatur (also dem Torpor) verfallen. Der Bau dient ihnen in den ersten Wochen zunächst als kühler, sicherer Rückzugsort. Körpertemperatur und Herzschlag bleiben unverändert.

Dass die Männchen so früh von der Bildfläche verschwinden, hat zwei wesentliche evolutionäre Gründe:
- Der endogene Rhythmus: Ziesel werden primär von einer inneren, genetisch verankerten Jahresuhr gesteuert. Die Männchen müssen keine Jungen säugen und haben ihr Zielgewicht für den Winter oft schon im Juli erreicht. Sobald die Fettspeicher voll sind, signalisiert die innere Uhr: Rückzug unter die Erde – völlig egal, wie heiß es oberirdisch ist.
- Die pannonische Sommer-Dürre: Ziesel benötigen saftige, proteinreiche Kräuter. Im trockenen Spätsommer Ostösterreichs vertrocknen die unbewässerten Wiesen im August oft komplett. Die Nahrung wird holzig und minderwertig. Für ein sattes Männchen wäre es ein energetisches Verlustgeschäft, bei 30 °C oberirdisch aktiv zu bleiben – es würde durch Hitzeerzeugung und karge Nahrung eher Gewicht verlieren als zuzulegen. Der tiefe Bau schützt sie vor dieser energetischen Falle, bis der Boden im Herbst weit genug abkühlt, um den eigentlichen Torpor einzuleiten.
Die Jungtiere des Jahres hingegen besitzen diesen Luxus nicht: Sie werden erst im Mai geboren, müssen wachsen und können erst danach Fett anlegen. Daher sieht man im September und Oktober fast ausschließlich die Jungziesel an der Oberfläche aktiv. Sie müssen quasi „Überstunden“ im warmen Herbst machen, um das lebensnotwendige Winterschlafgewicht noch rechtzeitig zu erreichen.
Soziales Verhalten und tägliche Verhaltensmuster
Ziesel leben in Kolonien, sind aber im Grunde genommen „solitäre Koloniebewohner“. Das bedeutet: Jeder erwachsene Ziesel bewohnt und verteidigt sein eigenes Tunnelsystem. Das soziale Gefüge basiert auf Nachbarschaft. Man kennt sich, teilt sich die visuelle Überwachung des Areals, geht aber außerhalb der Paarungszeit eigene Wege. Das bekannteste Sozialverhalten ist das akustische Warnsystem: Erkennt ein Ziesel einen Feind (wie einen Turmfalken), stößt es einen messerscharfen, kurzen Pfeifton aus. In der Sekunde verschwindet die gesamte Kolonie im Boden.
Das tägliche Leben an der Oberfläche und im Bau lässt sich in spezifische Verhaltensmuster (Ethogramm) unterteilen, die das Überleben der Kolonie sichern:

- Nahrungssuche (Foraging): Die meiste Zeit an der Oberfläche verbringen die Tiere mit dem Fressen von Gräsern, Kräutern und Samen, um die lebensnotwendigen Fettreserven aufzubauen.
- Wachsamkeit (Vigilance): Ein zentraler Bestandteil des Kolonie-Lebens. Die Tiere verharren in aufrechter Haltung (Männchenmachen), um die Umgebung permanent nach Fressfeinden abzusichern und Nachbarn rechtzeitig zu warnen.
- Fortbewegung (Locomotion): Das schnelle, oft spurtsweise Fortbewegen zwischen Futterplätzen und schützenden Bauöffnungen minimiert das Risiko, aus der Luft gegriffen zu werden.
- Komfortverhalten: Dazu gehören das ausgiebige Sonnenbaden an sicheren Plätzen sowie die gegenseitige oder eigenständige Fellpflege, die auch dem sozialen Zusammenhalt dient.
- Graben (Digging) & Nestbau (Nesting): Das kontinuierliche Erweitern und Instandhalten der Röhren sowie das Eintragen von trockenem Nistmaterial für die Schlaf- und Brutkessel.
- Unterirdische Aktivitäten & Inaktivität: Ein erheblicher Teil des Tages wird geschützt im Bau verbracht – sei es zur Ruhe in Hitzeperioden oder zur reinen Inaktivität, um Energie zu sparen.
Die Zieselbauten: Architektur unter der Erde
Ein Zieselbau ist kein einfaches Loch, sondern ein durchdachtes, unterirdisches System, das je nach Funktion unterschiedlich angelegt wird. Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Bautypen:

- Der Schutzbau (Fluchtbau): Diese Röhren sind oft kurz, verlaufen steil nach unten und besitzen keinen Kessel. Sie dienen rein als schneller Zufluchtsort bei akuter Gefahr während der Futtersuche.
- Der Wohn- und Brutbau: Hierbei handelt es sich um das eigentliche Zuhause. Es liegt tiefer im Boden (oft bis zu einem Meter tief, um frostsicher zu sein) und besteht aus mehreren Elementen:
- Der Nestbau (Kessel): Eine geräumige Kammer im Zentrum, die penibel mit trockenem Gras und Moos ausgepolstert wird. Hier schlafen die Tiere und hier zieht das Weibchen die Jungen groß.
- Der Abort (Fäkalienkammer): Ziesel sind extrem reinliche Tiere. Sie legen in ihren tieferen Tunnelsystemen separate Sackgassen an, die ausschließlich als Toilette genutzt werden. Das hält das Hauptnest sauber und reduziert Parasitenbefall.
- Der Winterbau: Dieser wird vor dem Winterschlaf von innen heraus komplett mit Erde zur Oberfläche hin versiegelt, um Schutz vor Kälte und Eindringlingen zu bieten.

Quellen zu diesem Abschnitt: Wikipedia [1], Dissertation Huber / Uni Wien [5]
Fotografie– und Beobachtungstipps für den DreiAnger
Wer Ziesel im Regionalpark beobachten und fotografieren möchte, sollte ein paar goldene Regeln beachten, um den Tieren den nötigen Respekt entgegenzubringen.
Ziesel haben eine niedrige Fluchtdistanz, wenn man sich unvorhersehbar bewegt. Der beste Trick: mitten auf einer belebten Zieselwiese einen guten Platz suchen und dort hinsetzen oder hinlegen und absolut ruhig verhalten. Nach 15 bis 20 Minuten blendet die Kolonie eure Präsenz aus. Die Tiere kommen nach einiger Zeit oft bis auf wenige Meter an euch heran. Das erlaubt atemberaubende Perspektiven auf Augenhöhe!
Auch wenn es verlockend ist, die Tiere mit Erdnüssen oder Brot anzulocken – bitte verzichtet darauf. Künstliche Fütterung macht die Tiere handzahm, nimmt ihnen die natürliche Scheu vor potenziellen Gefahren (Hunden, Beutegreifern) und schadet oft ihrer Verdauung. Wenn ihr im urbanen Raum (wie auf manchen Wiener Liegewiesen) miterlebt, dass Tiere gar keine Scheu mehr zeigen, könnt ihr sie durch füttern unterstützen. Dann aber bitte strikt auf die korrekt Nahrung achten. Am besten füttert ihr mit unbehandelten Sonnenblumenkernen, frischen Gräser oder Karottenstücke. Alles andere (Salziges, Verarbeitetes) ist pures Gift für die kleinen Erdhörnchen.

Quellen zu diesem Abschnitt: Naturschutzbund NÖ [2], Stadt Wien MA 22 [3]
Quellenverzeichnis
Übersicht der im Artikel genutzten Quellen
- [1] Wikipedia-Eintrag: Europäisches Ziesel (Spermophilus citellus). Online verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Ziesel
- [2] Naturschutzbund Niederösterreich: Über das Ziesel – Lebensweise und Schutz. Online verfügbar unter: https://www.noe-naturschutzbund.at/ziesel/articles/ueber-das-ziesel.html
- [3] Stadt Wien (MA 22 – Umweltschutz): Artenschutz: Das Ziesel in Wien. Online verfügbar unter: https://www.wien.gv.at/umwelt/ziesel
- [4] Magistrat der Stadt Wien, Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) (2016):Verbreitung des Ziesels (Spermophilus citellus) 2014 und 2015 in Wien – Monitoringbericht. Verfasst von J. Mikocki & S. Klais auf Basis der Erhebungen von Engelberger et al. und Spreitzer et al. Online verfügbar unter: https://www.wien.gv.at/pdf/ma22/ziesel-monitoringbericht-2014-2015.pdf
- [5] Huber, S. (1996 / Universität Wien): Lebensraumnutzung, Verhalten und ihre Bedeutung für die Fortpflanzungsbiologie beim europäischen Ziesel (Spermophilus citellus citellus). Dissertation an der Formal- und Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
- Hinweis: Die Originalarbeit ist online nicht frei verfügbar. Ein umfassender, englischsprachiger Review-Artikel zu den biologischen Mechanismen (Jahresuhr und Winterschlaf-Timing) kann hier nachgelesen werden:https://zslpublications.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/jzo.12103
- [6] IUCN Red List: Spermophilus citellus (European Ground Squirrel). Eingestuft als gefährdet (Vulnerable). Online verfügbar unter: https://www.iucnredlist.org/species/20830/22251567
- [7] Hoffmann, S. (2018 / Universität Wien): Einfluss von Urbanisierung auf das Verhalten des Europäischen Ziesels (Spermophilus citellus). Masterarbeit an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien. Online verfügbar unter: https://utheses-gateway.univie.ac.at/api/document/get/file/2231
- [8] Millesi, E. et al. (Universität Wien): Reproductive effort and costs of reproduction in female European ground squirrels. Wissenschaftliche Arbeit der Fakultät für Lebenswissenschaften zur Jungenaufzucht, Wurfgröße und den energetischen Bedingungen bei der Fortpflanzung des Europäischen Ziesels. Online verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/226001553_Reproductive_effort_and_costs_of_reproduction_in_female_European_ground_squirrels


